Familienzentren stärken und ausbauen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen fordert eine bessere Finanzierungsstruktur für Familienzentren in Bremerhaven. „In 2019 soll eine Erhöhung des Jahresbudgets auf 60.000 Euro pro Familienzentrum erfolgen. Ab 2020 wünschen wir uns die Einführung einer flexiblen Finanzstruktur, so dass jedem Familienzentrum eine Vollzeitstelle finanziert wird sowie neben den Miet- und Nebenkosten ein ausreichendes Budget für Sachkosten und für die Durchführung von Projekten zur Verfügung steht,“ erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Sabrina Czak. „Familienzentren sind Orte der Begegnung, an denen eine wichtige präventive Entwicklungsbegleitung stattfindet sowie die Förderung der Bildungschancen von Jung und Alt im Vordergrund stehen. Mit diesem Konzept kann niedrigschwellig einem langen Weg im Familienhilfesystem entgegengewirkt werden,“ so ist sich die Diplom-Psychologin sicher.

„Seit dem Jahr 2012 werden die Familienzentren mit einem jährlichen Budget von 55.000 Euro finanziert,“ erklärt die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Lisa Wittig. „Dieses Budget ist nicht mehr zeitgemäß und bei Weitem nicht ausreichend, denn die Familienzentren erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Dies zeigen auch die ansteigenden Zahlen der Besuchskontakte im Jahr 2017 deutlich auf. Zudem macht die im Rahmen des Qualitätsmanagement durchgeführte Elternzufriedenheitsbefragung klar, dass die Angebote der Familienzentren gerne von Kindern und ihren Eltern in Anspruch genommen und wertgeschätzt werden.“

„Wir sind uns einig, dass gute Arbeit durch eine angemessene Bezahlung des Personals, sowie durch eine passende finanzielle Ausstattung für Projektmittel gewürdigt werden muss!“ erklärt Vorsitzende Sabrina Czak weiter. „Zudem sind wir erfreut, dass die SPD-Fraktion den Vorstoß unternimmt, das erfolgreiche Konzept der Familienzentren durch den Aufbau einer weiteren Anlaufstelle in der Goethestraße auszuweiten.“

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