Marie Juchacz und der Gründungsgedanke der Arbeiterwohlfahrt

Unser Beitrag im Rahmen der Frauenwoche stellte ein Vortrag am 06.03.19 über Marie Juchacz in Kooperation mit der AWO Bremerhaven dar. Über 40 Interessierte fanden sich in der Stadtbibliothek ein, um Katharina Rosenbaum beim Erzählen zu lauschen. Marie Juchacz, geboren 1879, trat 1908 (als Frauen endlich durften) in die SPD ein und war eine von 37 Frauen, die 1919 erstmalig in die Weimarer Nationalversammlung gewählt wurden. Sie hielt einen Monat nach ihrer Wahl als erste Frau eine Rede im Parlament. Noch im gleichen Jahr gründete sie in Berlin die Arbeiterwohlfahrt.

„Marie Juchacz kann uns heutigen Frauen mit ihrem hohen Engagement, ihrer Durchsetzungskraft und ihrer Hingabe ein lebhaftes Vorbild sein. Wir freuen uns, dass wir ihr mit der Benennung des Platzes vor dem Deutschen Auswandererhaus ein Denkmal setzen können! Hierzu ein Dank an alle engagierten Frauen, die sich für diese Namensgebung stark gemacht haben – das ist gelebte (Sozial-)Demokratie von Frauen für Frauen!“ so unsere ASF-Vorsitzende Sabrina Czak. „Wir freuen uns sehr über die kooperative und herzliche Zusammenarbeit mit der AWO Bremerhaven und sind schon jetzt bei der Planung weiterer gemeinsamer Aktivitäten!“

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